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Unsere Haut - das größte Sinnesorgan des Körpers


 Solarium und Augen


 

Wie aufmerksame Leser sicherlich schon gemerkt haben, ist das Solarium gesundheitlich dann unbedenklich, wenn man sich an gewisse Grundregeln für den Solariumbesuch hält. Dies soll allerdings nicht nur die Haut betreffen, sondern auch die Augen müssen den richtigen Schutz erfahren.

Es ist extrem wichtig für den Besuch im Solarium, dass man die Augen ausreichend vor dem UV-Licht schützt.  Abgesehen davon, dass das Augenlid die UV-Strahlen selbst durchlässt, gelingt es bei dem entspannenden Zumachen der Augen nicht, dass man diese vollständig schließt. Häufig bleibt noch ein kleiner Spalt vom Auge geöffnet. 

Für die Solarien gibt es ganz spezielle Schutzbrillen, die es in jedem Solarium zu kaufen oder zu leihen gibt. Auf diese Schutzbrillen darf keinesfalls verzichtet werden, da sonst der Verlust des Tränenfilms die Folge sein können.

 

Solarium und Kontaktlinsen




Wenn man den empfohlenen Augenschutz unter der Sonnenbank nutzt, so kann gar nichts passieren. Es gibt außerdem sogar Kontaktlinsen, die mit einem UV-Schutz ausgestattet sind. Sowohl die UV-A-, als auch die UV-B-Strahlen werden durch diesen UV-Filter der Kontaktlinsen gelassen. Das bedeutet, dass die Hornhaut generell geschützt wird – nicht nur unter der Sonnenbank, sondern auch in den sommerlichen Monaten, in denen die Sonne herunter scheint. 

Benutzt man trotz aller guten Ratschläge nicht die empfohlenen Sonnenbrillen, die es speziell für die Sonnenanbeter im Solarium gibt, so hält man mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit die Augen unter der Sonnenbank geschlossen. Allerdings lassen die Augenlider trotzdem UV-Strahlen hindurch, was zu einer Schädigung der Hornhaut führen kann. Nutzt man Kontaktlinsen, die mit einem UV-Filter ausgestattet sind, so wirkt dies nochmals schützend für die Augen. Der Kontaktlinse schaden die UV-Strahlen gar nicht. Trotzdem sei an dieser Stelle nochmals betont: Unbedingt auf den professionellen Augenschutz aus dem Solarium achten und nicht darauf verzichten

 


 

Solarium und Neurodermitis


 


 

Ist die Haut entzündet, juckt und ist diese Entzündung chronisch, so spricht man von Neurodermitis. Neurodermitis folgt aus einer Überempfindlichkeit gegenüber Stoffen und Substanzen, die eigentlich harmlos erscheinen, die der Körper allerdings als Fremdkörper deutet, sodass eine überempfindliche Reaktion ausgelöst wird. Psychischer Stress, Ängste oder sonstige Anstrengungen des Geistes können dafür sorgen, 

dass die Neurodermitis sich noch verschlimmert. Nicht

 nur Juckreiz, sondern auch noch Knötchenbildung oder eine Vergröberung der betroffenen Hautstellen können die Folge der Neurodermitis sein. Auch eine enorm trockene Haut, Bindehautentzündung, Hautekzeme und –infektionen, Blässe oder eine verstärkt anmutende Zeichnung von den Handlinien können auf die Neurodermitis hindeuten. Nicht nur, dass hierzulande etwa zwei Millionen Menschen an den Erscheinungen, die Neurodermitis mit sich bringt, leiden müssen; die Auswirkungen der Neurodermitis sehen auch noch unschön aus.

Dabei konnte man bislang noch nicht genau abklären, was die Neurodermitis eigentlich hervorruft. Oftmals liegt Neurodermitis in den Genen, ist also erblich. Aber auch psychischer Stress kann die Krankheit zwar nicht auslösen, aber doch hervorrufen oder gar verschlimmern. Exogene Umstände aus der Umwelt, also die Luftverschmutzung, das Klima im Allgemeinen, auch Infekte und so weiter, sorgen dafür, dass sich die Neurodermitis weiterhin verschlimmern kann. Ärzte empfehlen, dass man die Ernährung umstellt, wenn man an Neurodermitis leidet. Auch eine ausgesprochen intensive Hautpflege wird bei Neurodermitis dringend angeraten – spezifische Tipps dazu gibt der Hautarzt. Auch auf die Kleidung bleibt zu achten, denn bestimmte chemische Fasern, aber auch spezielle Waschmittel oder Weichspüler können die Neurodermitis weitaus noch verschlimmern. Im Urlaub sollte der Erkrankte vorsichtig sein; hält man sich eher am Meer oder im Hochgebirge auf, kann dies gut gegen die Neurodermitis sein. Auf Entspannungsmomente sollte man weiterhin achten, damit der psychische Stress abgebaut werden kann. Der Arzt wird weiterhin sicherlich diverse Medikamente verschreiben. Salben, Cremes oder Kapseln zum Einnehmen können weiterhelfen.

Der Hautarzt wird auch das Solarium bei Neurodermitis empfehlen. Sonnenbestrahlung wirkt sich äußerst förderlich auf die Genesung bei Neurodermitis aus. Was man bei dem Solarium bei Neurodermitis unbedingt vermeiden sollte, ist es, sich so lange bestrahlen zu lassen, bis man sonnenbrandgefährdet ist. Ein Sonnenbrand muss unbedingt vermieden werden, damit die Therapie mit dem Solarium bei Neurodermitis anschlagen kann. Die Lichttherapie hat gezielt durchgeführt zu werden – hier hilft die Absprache mit dem behandelnden Hautarzt.


  

Solarium und Pickel / Akne



 

Wie die natürliche Sonne kann auch das Solarium, allerdings in Maßen genossen, gegen Pickel und Akne helfen.

Solarien bestrahlen den Körper mit UVA-Licht: den UVA- und UVB-Strahlen. Der langwellige UVA-Anteil erzeugt eine schnelle, intensive, oberflächliche Bräune, die allerdings auch schnell verblasst, zudem baut sie keinen Lichtschutz auf. Im Gegensatz zur UVB-Strahlung, die länger anhaltende Bräunungsergebnisse garantiert. Dafür ist diese allerdings auch für die Entstehung von Sonnenbrand verantwortlich. In Solarien kommen hauptsächlich UVA-Strahlen zum Einsatz.

Durch den regelmäßigen Besuch eines Sonnenstudios, ein- bis zweimal pro Woche, wird die natürliche Durchblutung der Haut angeregt. Die Giftstoffe und Schlacken in der Haut werden besser abtransportiert. Entzündungen, Pickel und Akne heilen durch die Besonnung schneller ab.


Außerdem bietet jedes seriöse Sonnenstudio eine hauttypgerechte Beratung an und rät von übermäßigem Konsum künstlicher Sonnenstrahlen ab.

Wahrscheinlich ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich, ob das Solarium gegen Akne und Pickel hilft. Viele Personen berichten allerdings, dass Pickel im Solarium schneller abheilen und die Haut wesentlich reiner wird, allerdings auch stark austrocknet, weshalb sie nur selten ins Solarium geht und wenn, dann nur mit speziellen Pflegeprodukten, die es auch in professionellen Sonnenstudios gibt.

Deshalb ist es am besten, es einfach auszuprobieren, sich vorher ausführlich beraten zu lassen, auf keinen Fall zu oft gehen, spezielle Pflegeprodukte zu verwenden und schauen, wie die eigene Haut auf die künstliche Sonne reagiert


 

 

Solarium und Körperrasur ?

Die Risiken, die ein Besuch im Solarium nach einer Rasur des Körpers mit sich bringt lassen sich nicht verallgemeinern, da sich jede Haut anders verhält und die eigene Haut auch so etwas wie ein Erinnerungsvermögen besitzt, man spricht hier vom Gedächtnis der Haut.

Wer also öfter ins Solarium geht und sich auch öfter die Beine, Arme oder Intimzonen rasiert, wird erfahrungsgemäß direkt nach der Rasur weniger Probleme im Solarium haben, als jemand der gelegentlich ins Solarium geht. Wer hingegen nur selten eine Körperrasur vornimmt und auch selten ein Sonnenbad im Sonnenstudio nimmt, wird dazu neigen, eher Probleme zu bekommen - der Haut fehlt eine entsprechende Gewöhnung und es ist erhöhte Vorsicht geboten.

FRISCH RASIERTE HAUTPARTIEN SIND GEREIZT

Eine Rasur ist für die Haut äußerst irritierend. Das Abschneiden der Haare durch die Rasierklingen strapaziert die darunter liegende Haut, auch wenn man dies nicht direkt spürt. Die Haare auf dem Körper haben mehrere Funktionen, nicht zuletzt wird von den Haaren Schmutz und Schweiß vom Körper abgetragen. Sie haben eine Reinigungsfunktion und auch eine Schutzfunktion. Ist die Haut einmal irritiert und durch die Rasur das natürliche Abwehrsystem der Haut gestört, wird es direkt nach der Rasur im Solarium zu schnelleren Verbrennungen und Hitzeschäden führen, sei es in Form von Hitzepickeln oder Neurodermitis.


Solarium & RASUR – DARAUF SOLLTE MAN ACHTEN!

Nicht direkt nach der Rasur ins Solarium gehen. Am besten einen Tag warten oder mindestens vier bis fünf Stunden, damit sich die Haut wieder regenerieren kann. Unbedingt nach der Rasur eine hautberuhigende Lotion verwenden; empfehlenswert sind die Inhaltsstoffe Panthenol, Kamille oder Urea.


Und nach dem Solarium unbedingt eine Aprés-Sun-Lotion auftragen, diese beruhigt und reinigt die Haut. Außerdem gibt sie der Haut die fehlende Feuchtigkeit zurück.

Und das A und O ist: man sollte nach der Rasur dringend die Dauer des Sonnenbades im Solarium verkürzen.